Einkürzung:

 

 

Bei der Kroneneinkürzung wird die Krone des Baumes unter weitestgehender

Beibehaltung seiner natürlichen Form, verkleinert.

Die Astspitzen werden auf Seitenäste oder Stämme eingekürzt. Es darf dabei

Nicht gekappt werden! 

Bei der Kroneneinkürzung sollte der verbleibende Ast einen Durchmesser von 

Mindesrens 1/3 des Durchmessers des entnommenen Astes haben.

Es darf nie mehr als 20% der gesamten Blattmasse entfernt werden.

Nicht korrekt abgeleitete Schnitte führen zu Wunden die der Baum nur schwer 

oder gar nicht Schließen kann, was wiederum Krankheiten begünstigt.

Eine Kappung ist keine Baumpflegerische Maßnahme und sollte niemals leichtfertig

durchgeführt werden.

Es sei noch zu erwähnen das eine Kroneneinkürzung ein großer Eingriff in den

Natürlichen Wachstumsprozess des Baumes darstellt und nur unter bestimmten

Bedingungen gerechtfertigt ist.

Eine Kroneneinkürzung erfordert eine zyklische Behandlung in Abständen von zwei bis 

drei Jahren um die gewünschte Form, beizubehalten.